40 Tage ohne… Hass

Für Christen überall auf der Welt beginnt mit dem heutigen Aschermittwoch die vierzig tägige Fastenzeit zur Vorbereitung auf Ostern. Grund genug für mich, einen speziellen Verzicht zu versuchen.

Es klingt vielleicht banal, aber ich habe mir vorgenommen, bis Ostern auf Hass zu verzichten. Das geht eigentlich ganz einfach:

Ich möchte darauf verzichten, Schuldige zu suchen und mich stattdessen frei dafür machen, Lösungen zu suchen.

Ich möchte darauf verzichten, hinter Allem gleich eine große Verschwörung gegen meine eigene Person zu sehen und mich stattdessen frei dafür machen, die wahren Gründe zu erfahren.

Ich möchte darauf verzichten, Menschen sofort zu verurteilen und mich stattdessen frei dafür machen, noch einmal nachzufragen.

Ich möchte darauf verzichten, zu provozieren und mich stattdessen frei dafür machen, Freude zu verbreiten.

Ich möchte darauf verzichten, mich selbst zu bemitleiden und mich stattdessen frei für die machen, die des Mitleidens bedürfen.

Ich möchte darauf verzichten, auf Kleinigkeiten zu beharren und mich stattdessen frei dafür machen, den Fortschritt zu sehen.

Ich möchte darauf verzichten, zu jammern und mich stattdessen frei dafür machen, voranzugehen.

Das ist alles. Aber es ist schwer genug. Vielleicht sollten wir es alle mal probieren…

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Gedanken.

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